Reitanlage unter neuer Führung

STADECKEN-ELSHEIM - Das Motto „Neue Besen kehren gut“ hat die neue Besitzerin von der Reitanlage Illges-Holl sehr wörtlich genommen. Tanja Illges-Holl hat renoviert und aufgeräumt, so dass die bereits sehr ansprechende Reitanlage mit großer, luftiger Halle und zwei Außenplätzen, einer Führanlage und einem Roundpen noch schmucker aussieht. Die Reitlehrerin für Dressur nimmt nicht nur die Reiter, sondern auch die Pferde sehr ernst und tut alles dafür, dass sich die Vierbeiner wohl fühlen. Eine „Rentnerkoppel“ wird ab Mai eingerichtet. Mit einem erweiterten Kontigent für Reitstunden und Kursen für Kinder wurde auch das reiterliche Angebot erweitert. CO

(Quelle: Die Zeitung, März 2009)

Reiterferien ein voller Erfolg

Begeisterte Kinder und Jugendliche in Stadecken-Elsheim

 

„Diese Woche war super!“ meint Sascha, der seine Angst vor Hunden und Pferden ablegen konnte. „So begeistert von einem Ferienprogramm waren meine Kinder selten“, sagt eine Mutter beim Zuschauen. Die Reiterwoche hatte Tanja Illges-Holl auf der Reitanlage Illges-Holl angeboten. Sie ist Dipl. Sozialpädagogin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und betreute mit einer Kollegin Birgit Neudert und einer Studentin Sara Iser, insgesamt 15 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren. Als Trainerin der Klassischen Reitlehre (FN) konnte sie drei Schwerpunkte des Kurses fachlich abdecken. Der Wechsel von Reiten, Voltigieren und theoretischen Unterricht ließ ein abwechslungsreiches Programm zu. Bei schönstem Wetter wurde mit Ponys ein „Kindertrail“ durchritten oder die Hunde auf dem Hof zu Kunststücken animiert. Die Kinder turnten auf dem Pferd einzeln oder zu zweit und fühlten dabei das Pferd in seiner natürlichen Bewegung ohne Sattel und erlernten einige „kleine Kunststückchen“. Die Theorie beinhaltete Pferdepflege, den richtigen Umgang mit dem Pferd, Pferdekrankheiten, Pferdefütterung, Giftpflanzen, Pferderassen sowie Basiswissen über die klassische Reitweise.

In der Mittagspause konnte nach dem Essen gespielt werden. Wer sich ausruhen wollte, fand ein gemütliches Plätzchen auf der Wiese oder im Stroh. Doch viel Zeit blieb nicht, denn die Pferde mussten geputzt, die Utensilien gereinigt und verstaut werden. Dass Reiten anstrengend ist, haben alle gemerkt. Den Eltern war es recht. Sie holten zufriedene und müde Kinder ab. CO

(Quelle: Das Nachrichtenblättchen, Oktober 2010)